Der Ursprung der Kirche zum Hl. Blut geht auf ein Blutwunder zurück. Das Blutwunder soll sich nach einer Hostienschändung 1294 ereignet haben. An dieser Stelle wurde eine Kapelle errichtet, die 1329 eine Pfarrstelle erhielt. Diese wurde 1680 mit St. Vitus vereinigt. Als Wallfahrtskirche wurde die Kirche von vielen Wallfahrern im Lauf der Geschichte besucht. Die Baugeschichte der Kirche war sehr wechselhaft. Anfang des 17. Jahrhundertes drohte der Einsturz der Kirche, dies wurde aber durch Sanierung verhindert. Ein Abriss Anfang des 19. Jahrhunderts wurde mit großer Anstrengung verhindert und 1889 brannte der Turm ab. Aber auch dieser wurde wieder aufgebaut. Aktuell wird die Kirche zum Hl. Blut grundsaniert und voraussichtlich Ende 2015 wieder geöffnet.
Weitere Informationen sind im Kirchenführer (Schnell & Steiner, Kunstführer Nr. 333) nachlesbar.